Neulich in der Poststelle wurde ich auf diese Kamera aufmerksam.
Der Preis von 119€ inkl. Unterwassergehäuse ist für eine 720p30 HD- Cam relativ günstig. Alternativ kann man die Kamera bei Amazon sogar um 117€ erwerben.

Zu Beginn machte ich mich auf die Suche nach Beispielvideos um die Qualität beurteilen zu können.

Diese Videos machten einen guten ersten Eindruck – für eine Spaß-Cam ok.
Nachdem ich mich über eine eventuelles Rückgabe bei der Post erkundigt hatte (und der Post-Angestellte eine Filiale ausfindig gemacht hatte in der noch ein Exemplar lagernd war), schlug ich zu.
Der zweite Eindruck wurde durch das billige Display getrübt – Schärfe zu beurteilen ist sehr schwierig.
Die Kameraoptik hat 2 Stellungen – unendlich und makro.
Entgegen der “Technischen Daten” in der Bedienungsanleitung auf der CD-ROM beginnt der Makro-Bereich bereits ca. 12cm vor der Linse mit einer Schärfentiefe von ca.5cm und der “normal”-Bereich beginnt bei ca. 100cm bis unendlich.
Es gibt 3 Aufzeichnungsmodi – D1 (DVD), VGA (640×480), HD (720p30) – und 2 Qualitätsstufen: normal, fein.
Der Weißabgleich kann aus 5 Werten ausgewählt werden: Auto, sonnig, Wolken, Glühbirne, Fluoreszierend.
Eine manuelle Blendenkorrektur gibt es im Bereich -2EV bis +2EV.
Farbeinstellungen kann man zwischen Normal, Schwarz Weiß, Sepia auswählen.
Wenn man die Speicherkarte formatiert “vergisst” fängt die S47002 wieder bei 1 zu zählen an. Wenn man also auf lauter gleichnamige Fotos / Videos gerne verzichten kann, ein kleiner Trick: Leere *.txt-Datei erstellen und folgendermaßen umbenennen (xxxx = Nummer des zuletzt aufgenommenen Bildes/Videos):
Videos: MPEGxxxx.MP4
Fotos: PHTOxxxx.JPG
Diese Dateien einfach in die vorgesehenen Verzeichnisse kopieren et voilá: Die Kamera zählt weiter.
Was mir sofort nach dem Betrachten meiner eigenen Testvideos negativ auffiel war der knallende Ton, wenn eine Aufnahme begann – über meine Studiomonitor-Abhöre gehört, erntete ich eine Schrecksekunde.
Auch auf den oben verlinkten Videos ist der Ton gut zu hören ;)
Leider hatte der Urheber des ersten Videos kein Glück und das Gehäuse war nicht dicht. Deswegen werde ich zuerst das Gehäuse alleine unter Wasser tauchen – wenn keine Luftblasen herauskommen, dann probiere ich es mit der Kamera. Der Testbericht folgt…