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Praxis- und Testberichte | Tipps & Tricks

Die Blattlagerwelle des mCPX ist das einzige, was nach einem Crash ziemlich schnell verbogen ist, oder sogar bricht.
Das original Ersatzteil kostet €6,60. Ich habe mich nach Alternativen umgehört und bin bei Hobby-wing fündig geworden.
Auf der Homepage des Bundesministeriums für Finanzen ist nachzulesen, dass für Waren bis zu einem Wert von 22€ keine Einfuhrumsatzsteuer zu bezahlen ist.
Diese beträgt in Österreich 20%, was ich in diesem Fall in Kauf nahm weil der Stückpreis dennoch günstiger sein würde als bei den Originalen.

Ich habe am 9.10.2013 bestellt. Bezahlt per PayPal.
Am 8.11.2013 kam dann mal eine Zollbenachrichtigung, die man ausgefüllt und mit einem Nachweis des Kaufpreises zurückschicken muss.

Nach über einem Monat habe ich die Blattlagerwellen also in den Händen.
Das Paket kam dann am 11.11.2013, allerdings musste ich mehr als 50% des Warenpreises draufzahlen.
Diese Zahlung bestand aus €6,11 Zoll (Einfuhrumsatzsteuer) und 10€ Bearbeitungspauschale.
Insgesamt habe ich also nun €46,65 für 20 Stk. BLW gezahlt.
Also kommen die Tarot-BLWs auf einen Stückpreis von €2,30 statt €6,60 für die originalen.
Den Unterschied zum Original kann man auf den ersten Blick erkennen: Es fehlen Gummidämpfer und Messing-Abstandhalter – man bekommt wirklich nur die Wellen.

Edit 04.2014:
Soeben mussten wieder die BLW ausgetauscht werden.
Beim Zusammenbau ergab sich aber eine recht hohe Ausfallsquote aufgrund von Fertigungstoleranzen!
50% der BLW war nicht brauchbar, weil sie einfach nicht in das Kugellager gepasst haben.
Auch eine leichte Fase auf der Kante der BLW half nicht.

Dieser Artikel wird später durch einen Bericht nach dem Einsatz im Flug ergänzt.

Nach den ersten Flügen mit dem BLADE mCPX 2 schreibe ich hier einen kleinen Erfahrungsbericht.

Dieser kleine Flitzer ist fast wie ein “großer” zu steuern und auch in windiger Umgebung zu fliegen.
Rückenflug, Loops, etc. verlangen aber nach etwas differenzierter Steuerung – mehr dazu später.

Servo zittern Video: mCPX Servo zittern
Problemlösung: Kontaktflächen und Schleifer reinigen mit Wattestäbchen und verdünntem Ethylalkohol (Aethanolum dilutum) (2,30€ in der Apotheke)

Diese Anschlussbelegung könnte dabei hilfreich sein:

Die wichtigsten (weil am schnellsten kaputt) Ersatzteile:

  • Rotorkopfanlenkungs-Stangen (8 Stk./Pckg.)
  • Blattlagerwelle (BLH3513) wobei es günstigere Nachbauteile gibt – Testbericht siehe hier
  • Hauptzahnrad
  • Haupt-Lager 3x6x2mm (EFLH2215) weg, wenn Zahnrad herunten

Ersatzakku länger Flugspaß, ruhigerer Flug, eher kein 3D (schwer)

Alu-Rotorkopf (Abfluggewicht 49g)

Die Masse des mCPX beträgt 46g.
Mit den originalakkus beträgt die Flugzeit bis zum Leistungseinbruch x:xx.
Bis zur automatischen Abschaltung sind es 4:40 Flugzeit.

E-flite
LiPo 200 mAh 3,7V 0,74 Wh
Fliegen (Rundflug, Schweben, 11km/h böiger Wind) 7:30
Laden (0,7A) 28min.

Dualsky
LiPo 300 mAh 3,7V 1,11 Wh
Fliegen (Rundflug, Schweben, 11km/h böiger Wind) 9:30
Laden (0,7A) 36min.

Das größte Manko des mcpx ist folgendes: Bei vollem Pitch benötigt der Hauptrotor so viel Energie, dass der Heckrotor nicht mehr genug Energie abbekommt und nicht mehr gegen das Drehmoment des Hauptrotors ankommt – der Heil dreht sich unweigerlich ein.

Der Versuch das Heck zu verlängern und dem Heckrotor so einen größeren Hebelsarm zu bieten schlug auch fehl.

Bei einem Looping benötigt der Kleine deswegen viel “Anlauf”
Auch beim Drehen auf den Rücken muss einiges an vertikalem Raum eingeplant werden, da zu große Servoausschläge sehr leicht zum Drehen um die eigene Achse führen.

Einzelne Ersatzteile kosten doppelt so viel als das Set mit Akkus und Ladegerät weshalb für Anfänger vielleicht gleich ein zweiter Heli als Ersatzteillager mitbestellt werden sollte.
Damit hat man den Luxus von zwei Ladegeräten und vier Akkus, was längeren Flugspaß ermöglicht.

Der Kleine ist meiner Erfahrung nach auch bei 20km/h Windspitzen zu fliegen, kommt aber bei schnellerer Luftbewegung nicht mehr dagegen an.
Hier ein Flug mit ca. 10km/h: mCPX V2 Rundflug

Meinem zweiten mCPX habe ich ein schöneres Gehäuse und Alu-Tuningteile verpasst.

Das Gehäuse wiegt 2g mehr als die Trainerhaube, dafür sind Alu Rotorkopf und Taumelscheibe aber leichter

Längeres Heck – gleiches Gewicht trotz längerer, voller Stange mit Schrumpfschlauch

Diese Daten werden demnächst aktualisiert:

300mAh Akku:
Laden: 30min.
Flugzeit:
Gewicht:

550mAh Akku xtreme:
Laden: 50min. (unter 0,6A)
Flugzeit:
Gewicht:

Vorteil eines zweiten RTF-Packages:
Reserve-Sender
2. Heli + Ersatzteile
+ 2 Akkus
2. Ladegerät

Heute kam das Paket mit dem neuen IPACS – (RC-) Flugsimulator an.
Laut Aussage des Verkäufers funktioniert er ohne Probleme auch mit Fernsteuerungen der Firma Spektrum.
Im Lieferumfang des Simulators befinden sich neben der Programm-DVD ein Dongle mit 2,5mm Mono- Klinkenbuchse und einer 3 poligen Servobuchse wie man sie von Empfängern her kennt.
An dieser Buchse kann ein normaler Empfänger oder der ebenfalls inkludierte Interface-Adapter angeschlossen werden, welcher laut Beschreibung für neuere Graupner und Spektrum-Anlagen benötigt wird, aufgrund des niedrigeren Signalpegels des eigesetzten Optokopplers in der Trainerbuchse.

Gleich wurde auch der neueste Patch installiert.
Trotzdem erschien folgende Fehlermeldung:

Nach einiger Recherche in Foren und einem Telefonat mit dem Verkäufer war klar, dass die SPEKTRUM- Sender in Verbindung mit dem aerofly nur mit einem Mono-Kabel betrieben werden können.
Das im Lieferumfang des Flugsimulators enthaltene Kabel ist aber ein 2,5mm Monoklinke auf 3,5mm Stereoklinkenkabel.

Nachdem der Sender im Schülerbetrieb laufen muss um mit dem Ikarus zu funktionieren, bleibt der DX6i ausgeschaltet. Er aktiviert sich, sobald man das Kabel einsteckt.
Ein Vorteil dabei ist, dass das Sendemodul deaktiviert wird und viel weniger Strom verbraucht wird.
Der Nachteil: die Tips, das Kabel im Sender nur halb einzustecken halfen nichts, da sich dann SPEKTRUM wieder ausschaltet.

Im Versandhandel kostet so ein Mono-Kabel 14€ !

Edit:
Ich habe nun ein Kabel zusammengelötet – 2m Audiokabel und die 2 Stecker kosteten € 3,90 – 10 Minuten war ca. die Arbeitszeit.
Das Ergebnis: Der Ikarus AeroFly Professional Deluxe funktioniert nun einwandfrei mit der Spektrum DX6i :)

Das Rendern ist bei hochwertigen 3D-Bildern ein aufwändiges Unterfangen. Mit der Software Cinema 4D von Maxon wird dabei ausschließlich die CPU belastet. Die mitgelieferte NetRender-Software ist dabei behilflich, verschiedene Rechner im Netzwerk mit den Daten zu versorgen und dem Rendern zu beauftragen. Das ist einerseits ein Vorteil für Animationen, wo viele Einzelbilder berechnet werden müssen, da jeder Rechner ein Bild berechnet. Andererseits ist das ein Nachteil wenn nur ein aufwändiges Bild berechnet werden muss, denn dann benötigt man einen Rechner mit viel Rechenleistung.

Deswegen machte ich mich auf die Suche nach einem Renderknecht, der viel CPU-Power mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis kombiniert.
Nach einiger Recherche wurde ein System auf Basis von zwei AMD Opteron 6344 (2 x 12 x 2,6GHz) bestellt.
Lieferzeit 2 bis 3 Wochen.

evtl. nützliche Links:
Vergleich Dualfähiger CPUs: 400$ vs. 2000$

Edit 23.07.2013:
Soeben wurde C4D R15 vorgestellt. Nun ist es möglich mit dem neuen Team Render die Arbeitsaufgaben an die Rechner im Netzwerk zu verteilen.
Damit ist auch erstmals “Distributed Rendering” möglich. Genau der Grund warum ich ein DualCore-System bestellt hatte fällt nun eigentlich weg, da man mit dem Team Render beliebig viele Rechner nun gleichzeitig an einem Bild rechnen lassen kann.
Trotzdem bleibt das MultiCPU-System für mich derzeit der ideale Renderknecht.

  • 1 Netzteil, 1 Mainboard, 1 Festplatte, 1 Gehäuse – somit weniger Fehlerquellen und weniger Stromverbrauch.
  • Zur Not kann der Renderknecht mit einer Grafikkarte aufgerüstet und in eine Workstation umgewandelt werden.
  • Preislich wäre ein Intel-System gleich bzw. etwas teurer wenn z.B. mehrere günstige Core i7 (530€ pro 4 Core-Node ohne Gehäuse) eingesetzt werden. Inwiefern die Leistungen vergleichbar sind, konnte mir bisher keiner sagen. Ich bin schon gespannt auf den CineBench Testlauf des AMD-Systems… .

Edit 09.08.2013:
Alles wartet uf das DUAL-CPU-Motherboard.
Nächste Woche soll es kommen.

Edit 27.08.2013:
Endlich ist es soweit – der Render-PC ist angekommen.
Das Innenleben ist hier zu sehen:

Das Betriebssystem ist Windows 7 Professional.
Im Taskmanager ist die Auslastung der 24 Kerne beim Rendervorgang schön zu sehen.

Beim CineBench11.5 erreicht er 13,38 Punkte für die CPU.

Stromverbrauch:
Standby: 2,7W
Booten: 200W
Leerlauf: 115W
Volllast: 312W

Er benötigt ca. 50% der Rechenzeit eines 8 Core MacPro.
Ein wenig enttäuschend ist die Lautstärke (Lüfter drehen mit 4000RPM) dafür steigt die Systemtemperatur nicht über 42°C.
Die CPUs geben anscheinend nur low / middle / high temperature aus – das Thermometer steigt unter Volllast nur bis middle.

Edit 27.09.2013:
Aufgrund rendertechnischer Probleme, die in Verbindung mit Zeitdruck ein Manipulieren der C4D-Dateien direkt am RenderPC verlangen bzw. schnellerer Verarbeitung per GPU-Berechnung zukünftiger PlugIns, wurde heute eine ATI RADEON 5770 HD mit 1GB DDR5 eingebaut.
Dank großem, langsam drehenden Lüfter ändert sich die Lautstärke nicht merklich.

Der Stromverbrauch ändert sich natürlich auch – bei Volllast und Standby allerdings nicht:
Standby: 2,7W
Booten: 240W
Leerlauf: 140W
Volllast: 312W

Edit 30.09.2013:
Seit heute ist Cinebench 15 verfügbar.
Der Renderknecht erreicht dabei folgendes Ergebnis:

Es fällt auf, dass nur die 12 Kerne von einer CPU angezeigt werden.
Maxon spricht dabei von einem “Schönheitsfehler” weil sehr wohl 24 Threads erkannt werden und somit auch für den Benchmark ausschlaggebend sind.

Das Ergebnis des 8-Core MacPro sieht wie folgt aus:

Aktuell wurde noch mehr Renderpower benötigt weswegen zusätzlich ein paar RenderNodes angeschafft wurden.

Beim letzten Dreh kam dieses Gespann zum Einsatz:

Das Equipment ist zwar schön und sicher in einem pelicase-ähnlichem Koffer mit Schaumstoff verpackt, aber zum sofortigen
Loslegen fehlt aber neben einem mini-HDMI (C) auf HDMI (A) Kabel auch eine Befestigungsmöglichkeit des Ninjas an der Kamera (z.B. ein Blitzschuhadapter).

Es gibt auch den sogenannten , der an sich eine gute, wenn auch teure, Idee ist um die HDMI-Buchse der Kamera zu schonen.
Allerdings würde ich gerne den Batteriegriff verwenden um eine längere Kameralaufzeit zu erreichen. Für diese Konstellation gibt es anscheinend noch keine Lösung (wenn dir eine bekannt ist, bitte kommentieren).
Im Grunde kann er auch selber nachgebaut werden, denn es handelt sich im Prinzip um einen Aluminium-Winkel, an dem ein HDMI C – HDMI A Winkeladapter befestigt ist – ob das 99€ wert ist…?

Das Speichermedium muss erst in einen der Craddles geschraubt werden bevor es im Ninja2 Platz findet.

Das mitgelieferte Dock hat sich als sehr praktisch herausgestellt. Per FireWire 800 am MacBookPro angeschlossen können schnell Datensicherungen durchgeführt, oder Aufnahmen gesichtet werden.

Aufgrund der guten Erfahrung im MacPro mit dem Samsung 830 SSD habe ich den Ninja ebenso mit einem 830er bestückt.

Die Bedienung des Recorders ist kinderleicht, vorausgesetzt man weiß, dass sich hinter jedem blauen Pfeil ein Menü bzw. Auswahlmöglichkeiten verstecken.

Das fertige Material kann in höchster Qualität direkt in AE oder FCP importiert werden und die PostPro kann sofort beginnen, ohne irgendetwas umwandeln zu müssen – so gehört sich das.

edit 10.07.2013:
Bei der Vorbereitung auf einen neuerlichen Einsatz war die Enttäuschung groß: Nichts funktionierte!

Sobald das Signal am Ninja anstand, blitzten REC und MON kurz auf, wurden aber wieder deaktiviert – so, als ob gar kein Input-Signal ankommen würde.
Der Verdacht eines Wackelkontaktes lag nahe, weswegen die D800 mit dem selben Kabel an den TV angeschlossen wurde – passt. Bild kommt einwandfrei am Fernseher an und auch leichtes Wackeln am Stecker ändert nichts daran. Buchse und Kabel sind also in Ordnung.
Der Versuch eine andere Kamera als Signalquelle für den NINJA2 zu nützen schlug auch fehl.

Als input-Signal wird immer etwas angezeigt (das sich aber nach einiger Zeit ändert – z.B. von 720p auf 1080i), trotzdem sind die Buttons REC und MON deaktiviert und gedimmt.
Wenn dieses Verhalten auftritt, wird auch die Bedienung viel langsamer – man drückt z.B. den Menü-Button und erst 1 min. später wird die Ansicht umgeschalten.

Das alles deutet darauf hin, dass der Ninja irgendein Problem hat.
Die Vertriebsfirma weiß bescheid und steht diesbezüglich in Kontakt mit Atomos.
Ich bin gespannt wie und wann das Problem gelöst werden kann.

Edit 19.07.2013:
Der Ninja ist nun unterwegs zur Vertriebsfirma. Ich sollte versuchen die Firmware noch einmal zu installieren, was aber fehlschlug.
Also: Fehlerbeschreibung geschrieben und Video des Verhaltens aufgenommen: http://kurzurl.net/NINJA2

Edit 23. 07.2013:
Der Fehler konnte bei der Vertriebsfirma nicht behoben werden, weswegen er zu Atomos geschickt wurde.

Edit 01.08.2013:

Ich bekam heute das Austauschgerät geschickt.
Im Lieferzustand wurden 1080p25 und 720p30 erfolgreich getestet.
und nach dem Firmware-Update auf AtomOS 4.12 ebenso.
Ich bin gespannt, wie lange dieses Gerät durchhält.